Wahl 2009

Der Stein der Weisheit führt zur Pyramide am Marktplatz – hier ist die Residenz des täglichen Lebens. Die FDP ist die Partei der Mitte und sieht sich zentral am Ort des Geschehens optimal positioniert. Für eine liberale Politik – kraftvoll aus der Mitte.

Wahlprogramm zur Gemeinderatswahl 2009

Kernaussagen zum Wahlprogramm der FDP Karlsruhe zur Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009.
Hier geht's zur vollständigen Kandidatenliste.

 

Für eine nachhaltige Finanzpolitik und Wirtschaftskraft fordern wir:

  • eine maßvolle kommunale Finanzpolitik mit sparsamer Haushaltsführung
  • die Stadtverwaltung auf, sich auf ihre ursächlichen, der Daseinsvorsorge dienenden Aufgaben zu konzentrieren; sie muss nicht alles selbst machen
  • dass zukunftsträchtige Wirtschaftszweige gezielt gefördert werden
  • eine enge Verflechtung zwischen Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Wirtschaft mit Kunst und Kultur als prägenden Grundstein für die Zukunftsentwicklung unserer Region
  • die Anbindung des Baden Airports an den ÖPNV und die BAB, um die Wirtschaftskraft in unserer Region zu stärken.


Für eine Charakterstadt wie Karlsruhe fordern wir:

  • den Charakter unserer historischen Fächerstadt und der einzelnen Stadtteile zu erhalten
  • eine anspruchsvolle Architektur und einen von der Bürgerschaft getragenen Aufbruch für eine außergewöhnliche Baukultur und kreative Gestaltung der öffentlichen Räume: eine Bauausstellung zum Stadtgeburtstag
  • eine Stadtplanung, die das kostbare Gut „Fläche“ schonender, sparsamer und ideenvoller nutzt: Erhöhung der Geschossflächenzahl und in Gewerbegebieten Mehrgeschossigkeit
  • keine neuen autobahnähnlichen Straßen  innerhalb des bebauten Stadtgebietes
  • die Stadtquartiere zu „Städten der  kurzen Wege“ zu gestalten. Dafür müssen dezentrale Infrastrukturen überprüft und gegebenenfalls neu  entwickelt werden.


Für die richtige Balance fordern wir:

  • eine Entlastung unserer Umwelt durch eine Senkung des Energieverbrauchs auf allen Gebieten und ein „Stadtprogramm energetische Gebäudesanierung“
  • landschaftstypische Gebiete zu erhalten (Rheinaue) bzw. wieder herzustellen (Streuobstwiesen) und Vernetzung von Naturräumen
  • eine Balance gleichwertiger Ziele: den Erhalt natürlicher Lebensräume für Flora und Fauna auch unter den Bedingungen einer Großstadt
  • Lärm- und Luftbelastungen so gering wie möglich zu halten. Sie sind zwar der Preis für das Leben in einer Stadt, aber ihre Reduzierung ist aller Anstrengung zur Steigerung der Lebensqualität wert.


Für unsere KulturRegion fordern wir:

  • dass für breite Bevölkerungsschichten die Lust an der Kultur geweckt wird 
  • dass die kommunalen, regionalen und überregionalen Kultureinrichtungen, insbesondere Theater, Museen, Bibliotheken, Archive und kulturelle Bildungsstätten, ausgebaut werden
  • eine bessere Vernetzung der Kultureinrichtungen
  • jungen subventionsfreien Einrichtungen (z. B.Clubkultur) keine bürokratischen Steine in den Weg zu legen
  • dass das Stadtmarketing mehr für die KulturRegion Karlsruhe wirbt.


Für ein Sportprogramm vom Freizeitsportler bis zum Profi fordern wir:

  • der Spitzensport ist Image- und Werbeträger unserer Stadt. Investitionen in den Spitzensport sind Zukunftsinvestitionen in den Standort Karlsruhe. Beim Neubau des KSC-Stadions hat sich die Stadt für diejenige Variante zu entscheiden, die den städtischen Haushalt am geringsten belastet
  • dass das Projekt „Kinder in Bewegung“ von der Stadt Karlsruhe unterstützt wird
  • die gemeinsame Nutzung bestehender Sportanlagen durch Vereine und andere sportliche Interessengruppen
  • dass die Stadt über ihre Tochterunternehmen den Sportvereinen Großkunden-Konditionen einräumt
  • mehr finanzielle Unterstützung für die Übungsleiter der Sportvereine durch die Stadt.


Für eine liberale Gesellschaft fordern wir:

  • eine Bürgergesellschaft mit weniger Egoismus, aber mehr Rücksichtnahme, Toleranz und Gemeinsinn im gesellschaftlichen Miteinander in Karlsruhe
  • dass der Ausbau von Krippen, Kindergärten, Kindertagesstätten und Hortplätzen auf einem qualifizierten Niveau weiter vorangetrieben wird
  • für alle Kinder in den Schulen mit Ganztagesbetrieb ein kostenfreies kindgerechtes gemeinsames Schulessen
  • die Eigenständigkeit und Selbstbestimmung älterer Mitbürger besser zu unterstützen
  • dass Jugendliche durch angeleitete Projektarbeit integriert werden, um ihre Freizeiteinrichtungen selbstverantwortlich mitzugestalten
  • die gezielte flächendeckende Sprachförderung ausländischer Kinder, Jugendlicher und Erwachsener
  • dass hilfsbedürftige Menschen, deren Lebensperspektiven durch Behinderung, chronische Erkrankung und Arbeitsplatzverlust eingeengt sind, Hilfe in jeglicher Form erhalten.