Unsere Argumente von A-Z
Die FDP setzt sich für eine Aussetzung der Wehrpfl icht ein. Dies bedeutet auch das Aus für den Zivildienst. Das Niveau der sozialen Leistungen, die derzeit Zivildienstleistende erbringen, soll gleichzeitig aufrechterhalten werden. Daher ist es notwendig, die Strukturen der Sozialdienste bereits heute an die Zeit ohne Zivildienst anzupassen. Sowohl die Dauer von Wehr- und Zivildienst als auch die Zahl der Einberufungen ging im letzten Jahrzehnt kontinuierlich zurück. Damit sank die Zahl von verfügbaren Arbeitsstunden der Zivildienstleistenden bereits erheblich, so dass bereits heute Handlungsbedarf besteht. Die FDP will vorhandene Potenziale für ehrenamtliches Engagement besser erschließen und z. B. mehr Plätze bei den Jugendfreiwilligendiensten (FSJ) schaffen. Gleichzeitig müssen mehr reguläre Erwerbsstellen bei den heutigen Beschäftigungsstellen des Zivildienstes eingerichtet werden. Hierfür will die FDP für einen begrenzten Zeitraum Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt gewähren, d. h. die Haushaltsmittel für den Zivildienst sollen für gezielte Beschäftigungsförderung im Sozialbereich und zum Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements verwendet werden.