Liberale Bildungsoffensive für Baden-Württemberg: Freiheit statt Einheitskollektiv
Bei der gestrigen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung "Liberale Bildungsoffensive für Baden-Württemberg" hob Gastredner Patrick Meinhardt (MdB, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion) die Schwerpunkte liberaler Bildungspolitik klar und deutlich hervor: Schulen vor Ort brauchen mehr Eigenständigkeit und Eigenverantwortung und keine "übergestülpten Konzepte von oben".
Mehr Freiheit für die Bildungseinrichtungen und die notwendige finanzielle Ausstattung können die vielfältige Bildungslandschaft in Baden-Württemberg erhalten und ausbauen. Wichtig ist in der ganzen Bildungsdiskussion auch, so Dr. Ulrike Heiden (Landtagskandidaten für den Wahlkreis Karlsruhe-West), dass die Eltern weiterhin frei zwischen verschiedenen Schulkonzepten für ihr Kind wählen können. "Schließlich tragen wir Eltern in erster Linie die Verantwortung für unsere Kinder", so die zweifache Mutter. Mit Sorge verfolgt sie die Entwicklung, dass diese Verantwortung nach und nach auf Institutionen abgewälzt wird.
Wichtig für einen erfolgreichen Bildungsweg der Kinder sind neben den Eltern selbstverständlich auch gut ausgebildete und hoch motivierte Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen. In Zukunft muss deren Arbeit, so Dr. Ulrike Heiden, wieder mehr Wertschätzung erfahren. Diesen Punkt verdeutlichte Patrick Meinhardt in seinem Vortrag mit einem Beispiel aus Finnland: Dort werden die Lehramtstudenten vom ersten Semester an sehr eng betreut, müssen von Anfang an Unterricht halten und es wird kritisch überprüft, ob der Beruf des Lehrers für den Einzelnen das richtige ist. "Dort unterrichten nur die Besten der Besten", weiß Bildungsexperte Patrick Meinhardt zu berichten.
Der Einladung des FDP-Ortsverbandes West zur Veranstaltung "Liberale Bildungsoffensive für Baden-Württemberg" ins Allee-Hotel folgten neben Vertretern der Politik, wie Thomas H. Hock (Landtagskandidat der FDP für den Wahlkreis Karlsruhe-Ost), über 40 Bürgerinnen und Bürger.
Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Ulrike Heiden telefonisch oder per E-Mail gerne zur Verfügung (0172-7221440 oder fdp@ulrike-heiden.de)
Kommentare
Kommentar hinzufügen