Politischer Aschermittwoch der FDP Baden-Württemberg ganz im Zeichen der Landtagswahl am 27. März
Mit politischer Prominenz aus Karlsruhe, Stuttgart und Berlin und ganz im Zeichen der bevorstehenden Landtagswahl am 27. März feierte die FDP Baden-Württemberg in der Durlacher Festhalle ihren politischen Aschermittwoch 2011.
Die drei Redner Rainer Brüderle, Bundeswirtschaftsminister und stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender, Justizminister und Spitzenkandidat der FDP Baden-Württemberg, Professor Dr. Ulrich Goll, und Birgit Homburger, Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion und Landesvorsitzende der FDP Baden-Württemberg, stießen bereits im Vorfeld der Veranstaltung auf derart großes Interesse, dass die Traditionsveranstaltung erstmals in der großen Festhalle abgehalten wurde.

Parteifreunde, Pressevertreter und viele andere Interessierte zog es in die bis auf den letzten Platz besetzte Halle, in der auch die beiden Karlsruher FDP-Landtagskandidaten Thomas H. Hock, Wahlkreis Karlsruhe-Ost, und Dr. Ulrike Heiden, Wahlkreis Karlsruhe-West, für Stimmen warben.
Schon traditionell begrüßte Patrick Meinhardt, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Karlsruhe-Land, die Zuhörer, zu denen unter anderem politische Größen wie FDP-Bürgermeister Michael Obert, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des FDP Kreisverbands Karlsruhe-Stadt Heinz Golombeck (MdB), Jürgen Morlok, Ehrenvorsitzender der FDP Baden-Württemberg, Roland Kohn, MdB a.D., und MdL Dr. Birgit Arnold gehörten.
Einen Schwerpunkt setzten Brüderle, Goll und Homburger in ihren Reden auf das Thema Bildungspolitik: „Wir wollen keine Einheitsschule, denn jedes Kind ist einzigartig und soll in seiner Individualität mit einem differenzierten Schulsystem gefördert werden“, waren sich alle drei einig.
Mit Blick auf den derzeitigen Aufschwung nach der Krise verdeutlichte Rainer Brüderle: „Um den Aufschwung sichern zu können, müssen die gewerbliche Wirtschaft, Industrie und Mittelstand im Land weiter erfolgreich arbeiten können.“ In Zeiten, in denen das Land kurz vor der Vollbeschäftigung stehe, sei der Fachkräftemangel die größte Herausforderung, betonte Ulrich Goll.
Klare Standpunkte gab es zum Dauerbrenner „Stuttgart 21“: „Die Sitzblockade soll nicht die letzte Instanz in diesem Land sein“, begründete Birgit Homburger ihre Forderung nach beschleunigten Planungsverfahren und einer Moderations-Möglichkeit bei Groß-Projekten wie „S 21“.
In Sachen Haushaltspolitik herrschte ebenso Einigkeit. „Um zu einer Netto-Nullverschuldung zu kommen, muss an der Ausgabenseite angesetzt und nicht noch weiter Steuern erhöht werden, sagte Birgit Homburger.
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